Sardargebirge

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Das Sardargebirge (engl. Sardar Mountains) ist die Heimstatt der Priesterkönige. Sardar ist das goreanische Wort für Priesterkönige. Wörtlich übersetzt bedeutet Sardargebirge deshalb Gebirge der Priesterkönige.[1]

Das Gebirge ist ein verbotenes Gebiet, das kein Mensch betreten darf. Trotzdem wird von jedem Goreaner erwartet, dass er mindestens einmal im Leben eine Pilgerfahrt an den Rand des Sardargebirges macht, meist zu einem der regelmäßig stattfindenden Jahrmärkte. Jeder Kompass auf Gor zeigt mit seiner Nadel ständig in Richtung des Sardargebirges.[2]

Gebirge

Das Sardargebirge ist weniger hoch und zerklüftet als die roten Voltai-Berge. Die Berge sind komplett schwarz, bis auf die weißen schneebedeckten Gipfel. Das Gebirge ist völlig kahl und leblos, es gibt in den Tälern weder Pflanzen noch Tiere.[3]

Geographische Lage

Das Sardargebirge ist von Ko-ro-ba mehr als tausend Pasang entfernt.

Auf einem Tarn kann man das Sardargebirge von Tharna aus in vier Tagen erreichen.[2]

Zugang zum Gebirge

Der Zugang zum Gebirge wird durch einen Holzzaun aus angespitzten Pfählen versperrt. Nur ein großes Doppeltor aus schwarzen Balken erlaubt den Weg in das Gebirge. Aus dem Gebirge ist vor Tarl Cabot noch nie jemand zurückgekommen, nur Lebensmüde und Idealisten betreten das Reich der Priesterkönige. Wenn jemand durch das Tor das Gebirge betritt, wird die Torglocke, eine laute dumpfe Glocke geläutet.[4]

Jeder der durch das Tor will, wird von einem Mitglied der Kaste der Wissenden angesprochen und gefragt, ob er weiß was es bedeutet, das Tor zu durchqueren (nämlich den sicheren Tod). Das Tor selbst wird durch große Kettenwinden geöffnet, die durch blinde Sklaven bedient werden.[5]

Jahrmarkt

Vier mal im Jahr wird in der Ebene vor dem Sardargebirge ein Jahrmarkt abgehalten. Die Jahrmärkte werden von einem Komitee der Wissenden organisiert und finden zu den Zeiten der Sonnwende sowie an den Tagen der Tag- und Nachtgleiche statt. Die Jahrmärkte sind traditionell eine Zeit des Waffenstillstands, was jedoch Duelle und Kämpfe in der Arena nicht ausschließt. Außerdem finden große Kaissa-Turniere statt. Das wichtigste an den Jahrmärkten ist jedoch der Handel und Austausch von Informationen.[6] Aufgrund der Märkte und ihres Austausches gibt es eine gemeinsame goreanische Sprache und Bildung, da ohne den Informationsaustausch die Dialekte auseinanderfallen würden.

Heimstatt der Priesterkönige

Der Sage nach befindet sich der Oberste Heimstein von ganz Gor im Sardargebirge und bildet die Quelle der Macht der Priesterkönige. Angeblich hat noch nie ein Mensch einen Priesterkönig gesehen und die Begegnung überlebt.[1] Tarne können sich fliegend nur bis auf etwa zwei Kilometer dem Gebirge nähern. Danach werden sie von einem Abwehrfeld, das auf die Ohren und den Gleichgewichtssinn beeinträchtigt zu Boden gezwungen.[7] Das Sardargebirge lässt sich nur zu Fuß betreten.

Siehe auch

Quellennachweis

  1. 1,0 1,1 Heyne Band 2: Der Geächtete von Gor: Kapitel 5, Seite 33
  2. 2,0 2,1 Heyne Band 2: Der Geächtete von Gor: Kapitel 20, Seite 134
  3. Heyne Band 2: Der Geächtete von Gor: Kapitel 20, Seite 135
  4. Heyne Band 2: Der Geächtete von Gor: Kapitel 23, Seite 157
  5. Heyne Band 3: Die Priesterkönige von Gor: Kapitel 2, Seite 9
  6. Heyne Band 2: Der Geächtete von Gor: Kapitel 6, Seite 33
  7. Heyne Band 2: Der Geächtete von Gor: Kapitel 20, Seite 136