Gor - Die Gegenerde (Film)

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Gor - Die Gegenerde (Originaltitel Gor, Alternativtitel John Norman's Gor) ist ein Science-Fiction- und Fantasy-Film aus dem Jahr 1987. In diesem Film wird sehr frei die Handlung des ersten Bands Tarnsman of Gor aufgegriffen. Das Sequel zu diesem Film ist Der Geächtete von Gor.

Filmdaten
Deutscher Titel Gor - Die Gegenerde
Originaltitel Gor
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1987
Regie Fritz Kiersch
   
   
   
   
Besetzung
Tarl Cabot Urbano Barberini
Talena Rebecca Ferratti
Sarm Oliver Reed
Surbus Paul L. Smith
König Marlenus Larry Taylor
Drusus Graham Clarke
Brandy Janine Denison
Xenos Jack Palance
Lara Donna Denton
Tafa Jenifer Oltman

Handlung

Der Professor Tarl Cabot verfügt über einen Ring mit einem Juwel das vor hunderten von Jahren in einer Höhle in Irland gefunden wurde. Er hält diesen Stein für den Vermittler zu einer alternativen Welt, der Gegenwelt, die sich Gor nennt. Auf dem Weg in ein abgelegenes Ferienhaus findet er sich nach einem Unfall plötzlich auf einem fremden, gewalttätigen Planeten wieder. Dort erlebt Tarl Cabot den Überfall des grausamen Priesterkönigs Sarm auf das Dorf Ko-ro-ba und den Diebstahl des Heimatsteins des Dorfes. Er tötet versehentlich den Sohn Sarms und kann mit Talena, der Tochter Marlenus, des Herrschers von Ko-ro-ba und einigen Bewohnern entkommen.

Die Bewohner Ko-ro-bas bilden Tarl im Kampf aus, damit dieser ihnen bei der Befreiung Marlenus und der Rückeroberung des Heimatsteins helfen kann. Als kleine Gruppe mit vier Personen brechen sie zur Burg Sarms durch die Wüste auf. Am Feuer fragt Talena Tarl über seine Welt aus und verliebt sich in ihn. Sarm verschleppt inzwischen die Bewohner eroberter Dörfer in seine Bergwerke in den Sardarbergen. Die Kinder müssen als Sklaven in den Häusern der Reichen arbeiten.

Da in Sarms Reich keine Frau frei sein darf, wird Talena gefesselt und von den anderen zur Tarnung als Sklavin behandelt. In einer Taverne treffen sie auf Surbus, der verspricht, sie mit Waffen und Lebensmitteln sowie einer Karte zu versorgen. Allerdings muss Talena dafür gegen Dorna um ihr Leben kämpfen. Talena gewinnt zwar den Zweikampf aber Surbus hält sich nicht an die Abmachung. Sie treffen jedoch auf den Zwerg Hup, der sich als Führer zum Sardargebirge andient. Surbus überfällt die Gruppe um Talena zu fangen, wird dabei jedoch von Talena getötet.

Versteckt im Wagen einer Händlerkarawane gelangen sie bis ins Sardargebirge und versuchen sich dann durch einen Tunnel in die Festung Sarms zu schleichen. Dabei zeigt Tarl Cabots Ring seine magische Kraft und führt sie durch die Höhlen in denen sich auch die Dar-Kosis-Kranken verstecken. Schließlich erreichen sie den großen Platz vor Sarms Burg auf dem gerade Kajirae verkauft werden. Dort werden sie von Sarms Wachen erkannt und gefangengenommen.

Im Rahmen eines großen Festes versucht Sarm, Tarl mit Hilfe der Kajira Tafa zu verführen und von seinen Zielen zu überzeugen. Als Tarl nicht einwilligt, lässt Sarm Talena bringen. Tarl soll sie mit einem Brandzeichen kennzeichnen. Tarl willigt scheinbar ein, verletzt mit dem heißen Eisen jedoch Sarm und tötet mehrere Wachen. Zusammen gelingt es ihnen auch, Marlenus aus dem Kerker zu befreien und die Schatzkammer Sarms zu finden, in der alle geraubten Heimatsteine aufbewahrt werden. Ein Heimatstein glüht auf, wenn er von einem Einwohner der betreffenden Stadt berührt wird. Sie finden ihren Heimstein und können auch mehrere ehemalige Bewohner Ko-ro-bas befreien. Mit der Hilfe Hups gelingt ihnen die Flucht aus Sarms Tunnel. Sie werden jedoch kurz danach von Sarms Kriegern wieder gefangen. Nur Tarl kann sich verstecken und neu bewaffnen.

Sarm beginnt, alle Gefangenen aus Ko-ro-ba in einem gewaltigen Feuer zu verbrennen. Tarl Cabot tötet Sarm mit einem Pfeil durch den Hals und Sarm stürzt selbst ins Feuer. Marlenus kündigt den Wiederaufbau von Ko-ro-ba an. Der Priester Xenos erklärt sich zum neuen Beschützer des Heimatsteins. Der Heimatstein selbst beginnt zu leuchten und als ihn Tarl mit seinem Ring berührt, wird er zurück zur Erde geschickt.

Weblinks